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Mental Load, Stress & Schlaf: Einfache Tipps Für Mehr Energie Im Alltag

Mental Load, Stress & Schlaf: Einfache Tipps Für Mehr Energie Im Alltag

Das Brainstormen, Planen und Koordinieren sind nicht nur Tätigkeiten, denen wir im Beruf nachgehen, sondern auch in unserem Alltag und Privatleben. Dabei versuchen wir alle bevorstehenden To-Dos im Kopf zu behalten, diese nach Wichtigkeit und Dringlichkeit zu sortieren, gleichzeitig aber auch die Bedürfnisse und das Wohlergehen der uns nahestehenden Menschen nicht aus den Augen zu verlieren. Diese konstante Denkarbeit und die daraus resultierende mentale und emotionale Belastung wird als „Mental Load“ bezeichnet. 

Wenn man das Gefühl hat, die alleinige Verantwortung dafür zu tragen, durchgehend an alle und an alles denken zu müssen, besteht eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass unser Körper in Dauerstress gerät, was zu einer Gefahr für unsere ganzheitliche Gesundheit werden kann. Ein gesundes Maß an Stress mit einer anschließenden angemessenen Erholungsphase macht uns anpassungs- und widerstandsfähig und stärkt unseren Körper und Geist. Benötigt wird dafür das lebenswichtige Stresshormon Cortisol, wobei sowohl die Menge als auch die Dauer und der Zeitpunkt der Freisetzung dessen von großer Bedeutung sind. 

Mental Load, Stress & Schlaf: Einfache Tipps Für Mehr Energie Im AlltagEigenschaften Von Mental Load

Bei Mental Load lässt sich die Menge, Dauer und der Zeitpunkt der Ausschüttung von Stresshormonen jedoch nicht regulieren. Liz Dean, Brendan Churchill und Leah Ruppanner von der University of Melbourne erklären in ihrer Arbeit „The mental load: Building a deeper theoretical understanding of how cognitive and emotional labour overload women and mothers“, wie kognitive und emotionale Arbeit in Kombination zu einer mentalen Belastung werden. Ihrer Meinung nach lässt sich das Fortbestehen von Mental Load in Familien und in der Gesellschaft anhand von drei Eigenschaften zusammenfassen:

  1. Die Belastung ist unsichtbar, wird im Körperinneren, also im Kopf, ausgeführt und äußert sich schließlich in unbezahlter physischer Arbeit.
  2. Mental Load lässt sich nicht begrenzen, da es einen auch im Beruf, in der Freizeit und im Schlaf fortlaufend beschäftigt.
  3. Bei Mental Load handelt es sich um eine anhaltende Last, die kein Ende nimmt, da das Kümmern um nahestehende Personen immerwährend ist. 

Gesundheitliche Folgen

In ihrem Artikel „Mental Load – der unsichtbare Stress in unseren Köpfen“ erörtert Janina Jetten: „Jeder kann die mentale Last in einer Beziehung tragen, unabhängig vom Geschlecht und davon, ob sich Kinder im Haushalt befinden oder nicht.“ Denn: „Nicht immer ist es die Kinderbetreuung, die zur Überlastung führt: Auch Menschen, die Ältere oder Kranke pflegen, tragen oft eine schwere psychische Belastung.“ Doch auch wenn man keine Verantwortung für Kinder und Pflegebedürftige trägt, kann man sich für andere verantwortlich und somit auch überlastet fühlen. Auf die Frage wie sich ein chronisches Übermaß an Mental Load gesundheitlich auswirke, antwortet Jetten: „Selbst der Schlaf ist nicht mehr erholsam, weil der Kopf zu voll ist“ und zählt weitere mögliche Folgen auf wie Vergesslichkeit, Gereiztheit, chronische Erschöpfung, Migräne, Tinnitus, Bluthochdruck und eine erhöhte Herzfrequenz.

Auswirkungen Auf Das Selbstwertgefühl 

Überlastete Personen können sich nicht nur erschöpft und übermüdet fühlen, sondern auch frustriert und nicht wertgeschätzt. Obwohl sich das Rollenbild verändert, Frauen Ausbildungen und Studien abschließen, arbeiten gehen und Freiheiten haben wie noch nie zuvor, sind in Partnerschaften die klischeebehafteten Zuständigkeitsbereiche noch stark verankert. Simone Peer merkt in ihrem Beitrag „Mental Load: Was hilft gegen den unsichtbaren Stress?“ an: „Laut Studien übernehmen jedoch Frauen und Mütter das meiste, um das Leben und den Alltag als Paar oder Familie zu managen. Dann ist nicht nur die mentale und oft auch körperliche Belastung problematisch, sondern auch die mangelnde Wertschätzung: Arbeiten, die wir nicht sehen, würdigen wir meistens auch weniger.“

Wie Mental Load Gerecht(er) Verteilt Werden Kann 

  1. Lerne deine mentalen und körperlichen Grenzen zu akzeptieren und zu respektieren. 
  2. Versucht nicht einander zu helfen, sondern euch gleichermaßen zuständig und verantwortlich zu fühlen. 
  3. Kommuniziert regelmäßig miteinander über anstehende Termine, zu erledigende Aufgaben und lass dein Gegenüber daran teilhaben, wie du dich mit der bisherigen Aufgabenverteilung fühlst und was du darüber denkst.
  4. Übernehmt ganze Themenfelder, z.B.: Wäsche, d.h. eine Person wäscht diese, hängt sie auf, hängt sie ab, legt sie zusammen und sortiert sie in den Schrank ein.
  5. Gebe Verantwortung ab und vertraue darauf, dass dein/e PartnerIn es genauso gut meistert wie du.
  6. Sei realistisch. Veränderungen brauchen Zeit.
  7. Bleib dran! Nur das, was man regelmäßig tut, wird zur Gewohnheit.

How-To: Stress Management

Da wir uns stressigen Situationen nicht vollständig entziehen können und es im Leben Phasen gibt, die mehr Stress mit sich bringen als andere, kann es hilfreich sein, sich folgende Punkte in Erinnerung zu rufen, sich an diesen zu orientieren und schließlich auch nach ihnen zu handeln. Die Empfehlungen der WHO (World Health Organization) zum Thema Stressmanagement lauten:

  1. Habe eine tägliche Routine: plane feste Essenszeiten ein und nehme dir realistische und umsetzbare Erledigungen vor. Ein mehr oder weniger fester Tagesablauf kann dabei helfen, unsere Zeit effizient zu nutzen und uns ein Gefühl der Kontrolle zu geben. 
  2. Sorge für ausreichend Schlaf: er dient der Entspannung und Regeneration für Körper und Geist. 
  3. Pflege deine sozialen Kontakte mit Familie und Freunden: teile deine Bedenken und Gefühle mit Menschen, denen du vertraust. 
  4. Ernähre dich ausgewogen: achte auf regelmäßige, nährstoffreiche Mahlzeiten, sowie eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr.
  5. Bringe deinen Körper in Bewegung: benutze die Treppen anstelle des Aufzugs oder verbinde deine physische Aktivität mit Punkt 3) und triff dich mit einem nahestehenden Menschen zu einem Spaziergang.
  6. Begrenze die Zeit, die du damit verbringst, das aktuelle Weltgeschehen zu verfolgen und Nachrichten zu konsumieren, denn Medieninhalte können uns zusätzlich stressen und beunruhigen.

Unterstützende Produkte 

Wenn sich die Aufgaben häufen und man manchmal gar nicht weiß, wo einem der Kopf steht, können hochqualitative Supplements als Unterstützung zu den oben genannten Tipps herangenommen werden. Lion`s Mane Limitless hilft dabei, deine Gehirngesundheit aufrechtzuerhalten und deine Denkarbeit fokussiert und energiegeladen auszuführen. Eine gesunde Muskelfunktion und starke Knochen fördert die hochwertige Mischung in Magnesium Glycinate X3, die dich beim Beschreiten deines Alltags bekräftigt. Durchlebter Stress kann sich auf unserer Haut in einem fahlen Ton und Unreinheiten äußern, wobei Collagen deine Haut- und Gelenkgesundheit stärkt und sogar als Collagen Protein Coffee gleich am Morgen genossen werden kann. Willst du den Trinkgenuss verlängern, dann hält der Genesis Hydration Becher das Getränk deiner Wahl bestens warm oder kalt – ganz nach deinem Belieben. 

Quellen

Dean, Liz et al. (2021): The mental load: Building a deeper theoretical understanding of how cognitive and emotional labour overload women and mothers. Researchgate.net, online unter https://www.researchgate.net/publication/356528716_The_mental_load_building_a_deeper_theoretical_understanding_of_how_cognitive_and_emotional_labor_overload_women_and_mothers

Jetten, Janina (2022): Mental Load – der unsichtbare Stress in unseren Köpfen. Barmer.de, online unter https://www.barmer.de/gesundheit-verstehen/familie/partnerschaft/mental-load-1127154

Peer, Simone (2024): Mental Load: Was hilft gegen den unsichtbaren Stress? Ardalpha.de, online unter https://www.ardalpha.de/wissen/psychologie/was-tun-mental-load-muetter-frauen-symptome-definition-test-tipps-aufgaben-belastung-100.html 

World Health Organization Headquarters (2023): Stress. Who.int, online unter https://www.who.int/news-room/questions-and-answers/item/stress

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