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Mein Weg aus der Magersucht

Ich heiße Carina, bin 17 Jahre alt und besuche derzeit die 11. Klasse eines bayerischen Gymnasiums. Aufgewachsen bin ich in einer Großfamilie und habe daher drei Schwestern und vier Brüder. Fünf sind älter als ich, welche wohl ausschlaggebend als meine Vorbilder gedient haben. Daher hab ich schon von klein auf mitbekommen, wie diese ihren Sport praktizieren und habe schon im jungen Alter davon profitieren können. So spielte man nicht nur hin und wieder Basketball, Badminton und Fußball, sondern probierte sich auch im Bogenschießen, Laufen und Krafttraining.

 

sportlicher Mann

1. So hat es angefangen

DSeit etwa der siebten Klasse machte dann auch ich regelmäßig Sport. Gerade der Lauf- und Kraftsport hatte es mir angetan, da ich diese immer und überall ausführen konnte wann ich wollte, und nicht gefahren werden musste. Genug Equipment hatte ich auch von Anfang an, da meine zwei großen Brüder selbst zwei Sportverrückte waren .

Der eine nahm an diversen Stadtläufen, mal an einem Triathlon und einem Marathon teil. Der andere trieb es zum richtigen Bodybuilding und arbeitete eine Zeit lang im Fitnessstudio als Trainer. So ist klar, dass ich von diesen beiden Personen viel gezeigt bekam, lernen durfte und es an Unterstützung somit, zumindest in diesen Sportarten, nicht fehlte. Auch meine große Schwester fing in im Teenealter das Laufen an, welche ich dann irgendwann anfing zu begleiten. Es stellte sich recht schnell heraus, dass ich wohl sportliche Gene geerbt hatte und lief ihr schon bald davon. Das ging so weit, dass wir dann irgendwann wieder getrennt laufen gingen oder ich viel hin und her lief. Leider übertrieb ich es dann irgendwann im Laufe meiner Pubertätszeit mit dem Sport und letztlich auch mit meiner Ernährung. Der Sport wurde fast zu einem Zwang und ich hatte die Freude, die ich davor daran hatte verloren. Ich wuchs und mein Gewicht sank statt zu steigen. Ich war stark untergewichtig und wollte nicht einsehen, dass ich zu dünn war. Ständig war mir kalt, wollte der abwertenden Blicke anderer und der besorgten Gesichtern meiner Familie wegen nicht mehr im Bikini raus und weinte, ja eigentlich fast schon depressiv , sehr oft, ohne genau zu wissen warum. Alles drehte sich um mein Essverhalten, ständig wurde ich kontrolliert und auf mich eingeredet. Ich durfte meinen Sport nicht mehr so oft und lang ausführen wie ich wollte und wenn ich mal durfte, musste ich daraufhin Kalorien in Form von Flüssignahrung zu mir nehmen.

sportliche Frau

2. DER Stadtlauf.

Trotzdem durfte ich an einem Stadtlauf teilnehmen. Es waren nur 2,5 km aber trotzdem war irgendetwas mit meinem Körper passiert, dass ich als Vorletzte gerade so ins Ziel kam und dort dann fast zusammenbrach. Ich wurde ins Krankenhaus gebracht und für zwei Nächte dort behalten. Ich bin jetzt noch so unglaublich froh, dass meine Mutter mich in dieser Situation nicht allein gelassen hat, sondern der Ärztin versicherte meine Störung selbst in den Griff zu bekommen, ohne weiteren Krankenhausaufenthalt. Die Ärztin ließ mich dann unwillig auf eigene Verantwortung gehen. Zu Hause ging es daraufhin natürlich erst richtig los. Meine Eltern hatten jetzt im Prinzip schwarz auf weiß, dass ich in die Magersucht geraten war. Es war eine wirklich sehr schwere Zeit für mich.

 

Mann hebt Gewichte

3. ES GEHT BERGAUF.

Nachhinein wurde mir natürlich aber auch klar, was meine Eltern alles aushalten mussten. Ich hatte einfach niemanden der wirklich verstand was in mir vorgeht. Meine drei Jahre ältere Schwester half mir wohl am meisten ein bisschen besser klar zu kommen. Mit ihr hatte ich schon von klein auf so gut wie alles geteilt und sie ist auch heute noch meine allerbeste Freundin <3. Was genau ausgelöst hat, dass es plötzlich bergauf ging kann ich nicht genau sagen. Da ich von klein auf mit meiner Familie jeden Sonntag in eine evangelisch freikirchliche Gemeinde ging und ich somit den Weg zu Jesus schon früh gefunden hatte, bin ich mir jedoch sicher, dass all das kein Zufall war sondern meine unzähligen Gebete erhört wurden. Ich sah den Sport nicht mehr als Kalorienkiller sondern als Möglichkeit Muskeln aufzubauen, machte mich schlau und versuchte mehr zu essen wie ich verbrannte. Es wäre gelogen, wenn ich behaupten würde, dass plötzlich wieder alles gut gewesen wäre. Ich hatte noch sehr lange Zeit ein gestörtes Verhalten zum Essen und wollte an der unteren Grenze vom Normalgewicht bleibe, jedoch ja nicht noch mehr zunehmen. Je gesünder ich wurde, desto schwieriger wurde dieses Vorhaben. Ich nahm mehr zu, durch den Kraftsport aber viele Muskeln und kam daher auch gut damit zurecht. Ich war trotz meinem Gewicht zufrieden mit meinem Körperbild und stolz auf meine Muskeln und Leistung, die ich erzielt hatte. Heute ist es immer noch zeitweise so, dass ich mich nicht wohl fühle. Ich denke aber, dass das als Frau ganz normal ist und ich sagen kann, dass ich wieder ganz gesund bin <3. Ich habe inzwischen an vielen Wettläufen mit sehr großem Erfolg teilgenommen und habe dieses Jahr noch zwei auf mittlere Distanz und einen Halbmarathon geplant. Meinen Schwestern diene ich inzwischen als Vorbild, was das Trainieren angeht und darf sie gerne ein wenig beraten und trainieren. Ich selbst bin auch sehr stolz was ich erreichen konnte und noch kann, wenn ich möchte. Außerdem habe ich meinen Spaß am Sport wieder mehr wie je zuvor gefunden und möchte auch, nach meinem Abitur, beruflich in die sportliche Richtung gehen.

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