Zunächst einmal ist es wichtig zu beachten, dass der Kampf gegen und die Vorbeugung von Müdigkeit am besten Monate vorher im Fitnessstudio mit stundenlanger muskulärer Ausdauer und einem spezifischen Herz-Atmungstraining durchgeführt wird, das sowohl deine aerobe Fitness als auch deine Laktatschwelle herausfordert. Studien haben jedoch gezeigt, dass es auch bestimmte Nahrungsergänzungsmittel gibt, die helfen können, wenn sie vor einem Kampf eingenommen werden. Hier betrachten die Sportwissenschaftler von THE PROTEIN WORKS die Forschung im Zusammenhang mit den Nahrungsergänzungsmitteln für den Kampf gegen Müdigkeit und erklären, wie die Einnahme von Nahrungsergänzungsmitteln die Intensität deines Kampfes verbessern könnte.

 

1. Supplement: Beta Alanine

An der Universität Florida Atlanta wurde festgestellt, dass Beta-Alanin und Kreatin die Ausdauer und die aerobe Kapazität von Athleten nach nur 4 Wochen Supplementierung verbessern. Forscher glauben, dass Beta-Alanin die Fähigkeit hat, eine Substanz namens Carnosin in den Muskeln positiv zu beeinflussen, die diese verbesserte Leistung hervorbrachte, da eine ähnliche Studie an der Universität von Tsukuba ergab, dass ein hoher Carnosingehalt dazu beitragen könnte, die Milchsäurebildung im Muskel zu reduzieren (das brennende Gefühl, das man in den Muskeln bekommt, wenn man über einen längeren Zeitraum Sparring oder Grappling betreibt).

 

2. Supplement: Kohlenhydrate

Obwohl es sich dabei nicht um eine reine Nahrungsergänzung handelt, ergab eine an der Universität Loughborough in England durchgeführte Studie, dass Läufer, die 7 Tage vor einem 30 km Lauf auf dem Laufband eine kohlenhydratreiche Ernährung zu sich nahmen, 10 % schneller waren als diejenigen, die keine „Kohlenhydratbelastung“ hatten. Einfach ausgedrückt: Kohlenhydrate sind die Haupttreibstoffquelle eines Athleten, so dass eine ausreichende Versorgung vor einem Kampf absolut unerlässlich ist, um die Müdigkeit zu verringern und die sportliche Leistung zu verbessern. Eine Idee, die von A. Bean et al. 2003 aufgegriffen wurde, die in „The Complete Guide to Sports Nutrition“ feststellt, dass Athleten 5-7 g Kohlenhydrate pro Kilogramm Körpergewicht oder 60 Prozent der täglichen Kalorienzufuhr aus Kohlenhydraten benötigen. Bei den meisten Frauen sind dies etwa 1.500 kcal aus Kohlenhydraten pro Tag und 1.800 kcal bei Männern oder bei einem 75 kg schweren Läufer, der zwischen 600 g und 750 g Kohlenhydrate pro Tag zu sich nimmt.

 

3. Supplement: Koffein

Auch hier handelt es sich um einen sehr geläufigen Inhaltsstoff, der hauptsächlich im Kaffee vorkommt. Forscher der Universität Yale fanden heraus, dass Koffein tatsächlich dazu beiträgt, deine Widerstandsfähigkeit gegen Müdigkeit zu erhöhen, indem es die Produktion des Neurotransmitters Beta-Endorphin stimuliert, von dem Studien zeigen, dass er Schmerzen und wahrgenommene Müdigkeit verringern kann. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass Koffein auch deine Muskelglykogenspeicher schont, indem es deinen Körper dazu anregt, gespeichertes Fett als Brennstoff zu verbrennen, wodurch dein Muskelglykogen im Wesentlichen für den späteren Kampf gespeichert wird. Dies alles findet zu Beginn des Trainings statt, laut Dr. Mark Jenkins von SportsMed Web kannst du während der ersten 15 Minuten bis zu 50 Prozent weniger Glykogen verwenden. Dadurch bleiben jedoch größere Vorräte für den Rest des Wettkampfes erhalten, wodurch der Punkt der Erschöpfung hinausgezögert wird.

 

4. Supplement: Elektrolyte

Bei der Prävention von Müdigkeit wird oft übersehen, dass das richtige Gleichgewicht der Elektrolyte im Körper vorhanden sein sollte, denn die Primärionen der Elektrolyte wie Kalium (K+), Natrium (Na+) und Magnesium (Mg2+) werden alle benötigt, um die Körperflüssigkeiten zu regulieren, ein gesundes pH-Gleichgewicht des Blutes aufrechtzuerhalten und letztlich die Wahrscheinlichkeit von Krämpfen zu verringern. Laut dem Human Performance Laboratory in Neu-Delhi „kann ein Elektrolytgetränk die Ausdauerleistung steigern sowie den Laktatabbau verbessern und dadurch den Beginn der Müdigkeit verzögern“. (G.L. Khanna und I. Manna, 2005.)

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